Pflanzenhormone in den Wechseljahren
Die Wechseljahre der Frau sind gekennzeichnet durch eine rasche Abnahme der körpereigenen Produktion von Östrogenen und Progesteron. Zur Linderung der damit verbundenen Beschwerden bieten sich hormonähnliche Substanzen an, z.B. aus Soja.
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Phytohormone - was ist das?
Wissenschaftler haben in vielen Pflanzen Stoffe entdeckt, die im Körper eine ähnliche Wirkung wie die weiblichen Östrogene haben. Daher werden diese Substanzen als Phytohormone oder auch Phytoöstrogene bezeichnet (phytos, griech.: Pflanze). Lieferanten für diese Pflanzenhormone sind sowohl Heil- wie auch Nahrungspflanzen.
Die hormonähnlichen Substanzen werden in drei Gruppen eingeteilt:
- Flavonoide, dazu gehören Isoflavone, Flavone und Coumestane, aus Soja, Hülsenfrüchten, Hopfen
- Lignane aus Getreide, Früchten und Gemüse
- Coumestane.
Die Phytoöstrogene werden als Alternative zu synthetischen Hormonen in den Wechseljahren empfohlen. Sie sollen sanfter wirken - und vor allem keine Nebenwirkungen haben.
Außerdem entfalten Phytoöstrogene ihre positiven Wirkungen offenbar im Körper von Frauen und Männern. Bei beiden Geschlechtern sollen sie Herz und Kreislauf sowie die Knochen schützen.
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