Die Therapie von Bluthochdruck
Bei den leichten Hochdruckformen wird versucht, den Hochdruck ohne Medikamente zu senken. Dies kann durch eine Änderung der Lebensgewohnheiten erreicht werden. In allen anderen Fällen werden Medikamente zur Therapie eingesetzt.
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Nichtmedikamentöse Therapie
Bei der sekundären Hypertonie, bei der eine Grunderkrankung Auslöser des Bluthochdrucks ist, geht es im wesentlichen darum, die Grunderkrankung zu behandeln; dies wird dann auch zu einer Normalisierung des Blutdrucks führen.
Bei der primären Hypertonie dagegen steht die Behandlung des Bluthochdrucks selbst im Vordergrund. Dabei wird man bei den leichten Hochdruckformen versuchen, den Hochdruck ohne Medikamente zu senken. Dies könnte oft schon durch eine Änderung der Lebensgewohnheiten erreicht werden. Rund die Hälfte aller Hypertoniker ist übergewichtig und leidet unter Bewegungsmangel. Da diese Faktoren zum Bluthochdruck führen, wird der Arzt dem Patienten zu mehr körperlicher Bewegung und einer Gewichtsabnahme raten.
Dabei handelt es sich im wesentlichen um folgende Maßnahmen:
- Kochsalzarme Ernährung (unter 6 g Kochsalz/Tag)
- Fettreduzierte Ernährung (besonders hinsichtlich tierischer Fette)
- Ernährungsschwerpunkte: Gemüse, Salate, Fisch, Pflanzenöl
- Reduktion des Alkoholkonsums (unter 30 g/Tag)
- Regelmäßige sportliche Betätigung (Radfahren, Jogging usw.)
- Abbau von so genanntem negativem Stress, Entspannungsübungen
- Gegebenenfalls Verzicht auf das Rauchen
Durch diese Maßnahmen kann sich bei vielen Patienten der Blutdruck normalisieren, wenn er noch nicht lange erhöht ist. So lässt sich der Blutdruck pro Kilogramm Gewichtsabnahme um 1 bis 2 mmHg senken. Jemand, der einen Bluthochdruck im Grenzwertbereich hat, könnte diesen also durch eine Gewichtsreduktion von 5 bis 10 kg dauerhaft in den Normalbereich absenken.
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