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Diagnose und Behandlung der KHK

Foto: bilderbox.com
Die koronare Herzkrankheit (KHK) kann heute gut behandelt werden. Wichtig ist jedoch, dass sie frühzeitig erkannt und behandelt wird, bevor es zum Herzinfarkt kommt. Dann sind die Chancen, ein normales Leben führen zu können, sehr gut.
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Erkennung (Diagnose)

Der Arzt wird zur Diagnose der koronaren Herzkrankheit (KHK) zunächst die Krankengeschichte (Anamnese) erheben, nach den typischen Symptomen und auch nach den Risikofaktoren fragen. Des weiteren gibt es zur Erkennung der KHK eine ganze Reihe von Untersuchungsmethoden. Dazu gehört in erster Linie das EKG.
Wenn das EKG als so genanntes Ruhe-EKG durchgeführt wird, d.h. ohne Belastung des Patienten, zeigen sich bei der reinen Angina pectoris außerhalb des Anfalls und manchmal sogar während des Anfalls häufig keine Anzeichen einer Durchblutungsstörung. Der Arzt wird daher ein Belastungs-EKG vorziehen, mit dem Anzeichen einer mangelnden Sauerstoffversorgung des Herzmuskels zu erkennen sind.
Die Echokardiografie ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens, bei der man die Pumpfunktion des Herzmuskels beurteilen kann. Auch hier wird neuerdings das so genannte "Stress-Echo" eingesetzt, um die Ischämie unter körperlicher Belastung (Fahrrad-Ergometrie) zu beurteilen. Die Aussagefähigkeit ist höher als bei einem Belastungs-EKG.
Die Szintigrafie ist eine nuklearmedizinische Untersuchungsmethode mit sehr geringer Strahlenbelastung. Sie erlaubt durch den Vergleich von Ruhe- und Belastungsphase eine Beurteilung der Durchblutung des Herzmuskels und damit indirekt auch eine Beurteilung der Funktion der Herzkranzgefäße.
Die Computer-Tomografie (CT) des Herzens ermöglicht mit hoher Genauigkeit die Beurteilung von Folgezuständen der KHK, zunehmend aber auch durch spezielle Techniken eine Beurteilung der Herzkranzgefäße.
Eine wichtige Untersuchungsmethode ist die Angiographie. Dabei handelt es sich um den so genannten "großen Herzkatheter". Ein Katheter wird durch die Leistenarterie und Hauptschlagader "gegen den Strom" bis zum Herzen vorgeschoben. Unter Röntgenkontrolle wird ein Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße gespritzt. Dadurch lassen sich Gefäßverengungen darstellen. Die Angiographie gilt heute als die sicherste und genaueste Standardmethode, um eine Verengung der Herzkranzgefäße zu erkennen.
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