Kleiner Piekser - große Wirkung
Eine Erkältung ist lästig, aber meist harmlos. Eine Grippe dagegen ist eine gefährliche Infektionskrankheit. Deshalb: Lassen Sie sich rechtzeitig impfen!
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Grippeschutzimpfung
Meist rollt sie zwischen Oktober und März an: die Grippewelle. Sie kann grundsätzlich jeden treffen; besonders gefährdet sind aber Menschen mit geschwächtem Immunsystem (Ältere über 60, chronisch Kranke).
Eine echte Virusgrippe (Influenza) ist nicht zu verwechseln mit einem grippalen Infekt, also einer banalen Erkältung. Während letztere meist schnell und folgenlos ausheilt, kann die Grippe lebensbedrohlich sein. Grund: Der Kampf gegen das Influenza-Virus beansprucht das Immunsystem so sehr, dass andere Krankheitserreger leichtes Spiel haben. Oft kommt es deshalb zu Zweitinfektionen wie Bronchitis oder Lungenentzündung.
Die wirksamste Waffe gegen Grippe
Abhärtungsmaßnahmensind unzuverlässig gegen Grippeviren. Sicheren Schutz bietet nur eine Impfung. Sie sollte rechtzeitig vor Beginn der Grippesaison durchgeführt werden, da es etwa zwei Wochen dauert, bis der Körper einen vollständigen Immunschutz aufgebaut hat.
Da das Grippevirus in der Lage ist, sich zu verändern und bei jeder Grippewelle in neuer Gestalt aufzutreten, muss die Grippeschutzimpfung jährlich mit einem angepassten Impfstoff erneuert werden. Kleinkinder, chronisch Kranke und Ältere über 60 sollten sich außerdem in mehrjährigen Abständen gegen Pneumokokken impfen lassen, die eine Lungenentzündung auslösen und eine Grippe komplizieren können. Nähere Informationen bekommen Sie bei Ihrem Hausarzt.
Vor einer banalen Erkältung schützt die Impfung übrigens nicht.
Aktualisierung: 16.09.2005
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