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Keine Angst vor dem Spritzen

Foto: Eyewire
Injektionshilfen machen das Spritzen problemlos und fast schmerzfrei. Jeder Insulinpflichtige kann ein auf seine Bedürfnisse abgestimmtes Gerät finden. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor.
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Der Insulin-Pen

Er enthält eine Insulinpatrone, aus der durch Betätigung eines Druckknopfs die gewünschte Insulin-Dosis abgegeben wird. Manche Pens enthalten nur eine Patrone, andere können mit neuen Patronen wieder aufgeladen werden. Ein Pen ist praktisch, unauffällig und lässt sich leicht bedienen. Seine Verwendung ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn man ihn regelmäßig benutzt. Angebrochene Insulinpatronen sollten nicht länger als vier Wochen in Gebrauch sein.

Die Einmalspritze

Für bestimmte Insulinkonzentrationen stehen keine vorgefüllten Patronen und folglich auch keine Pens zur Verfügung. Patienten, die mit diesen speziellen Insulinen behandelt werden, müssen eine Spritze für die Insulin-Injektion verwenden. Der Vorteil: Die Spritze enthält genau die Menge Insulin, die verabreicht werden soll. Fehldosierungen sind so leichter vermeidbar.

Die Insulinpumpe

Sie kann bequem in der Hosentasche getragen werden, ist kaum größer als eine Scheckkarte und führt über einen Katheter und eine unter der Haut liegende Nadel dem Körper rund um die Uhr eine vorprogrammierte Menge Insulin zu. Durch Tastendruck löst der Patient bei Bedarf weitere Gaben aus. Das Insulin in der auswechselbaren Patrone reicht für vier bis fünf Tage.
Hinweis: Es gibt Pens, Spritzen und Pumpen in vielen Ausführungen. Welches Modell am besten für Sie geeignet ist, können Sie nur durch eine ausführliche ärztliche Beratung sowie durch praktisches Üben im Rahmen einer Diabetikerschulung herausfinden. Darüber hinaus steht Ihnen natürlich auch Ihre Apotheke jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Aktualisierung: 27.10.2005
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