Blutdruck messen - aber richtig
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Wo messen?
Der Arzt misst den Blutdruck in der Regel am Oberarm. Dazu reguliert er den Druck in einer Druckmanschette mit einem Pumpball und einem Ablassventil, während er die Pulstöne an der Schlagader abhört.
Diese Methode liefert (abhängig von der Erfahrung des Arztes) praktisch immer ein korrektes Ergebnis, z.B. auch bei Herzrhythmusstörungen und Arteriosklerose. Automatische Messgeräte versuchen, die Messung des Arztes möglichst gut nachzuahmen.
Anfangs gab es nur Messgeräte für den Oberarm. Ihr Vorteil ist die variable Manschettengröße. So findet sich auch für Kinder oder stark Übergewichtige eine geeignete Manschette. Auch für Schwangere wird die Messung am Oberarm empfohlen.
Inzwischen gewinnen allerdings die kleineren Handgelenks-Messgeräte immer mehr Bedeutung. Ihre Genauigkeit ist vergleichbar mit der von Oberarm-Messgeräten. Durch die steigenden Verkaufszahlen sinken die Preise.
Ihr Vorteil neben der Handlichkeit: Sie sind auch bei eingeschränkter Beweglichkeit gut vom Patienten selbst zu bedienen. Die Handhabung ist extrem einfach: In der Regel drückt man einen Knopf, und die Messung läuft automatisch ab.
Die meisten Patienten fahren mit einem Handgelenks-Messgerät sehr gut. Es ist jedoch nicht geeignet bei einem Handgelenksumfang von mehr als 19,5 cm oder weniger als 13,5 cm. Wenn Sie unsicher sind: Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke bei der Auswahl eines für Sie geeigneten Messgeräts beraten.
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