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Blutdruck messen - aber richtig

Foto: bilderbox.com
Für viele Menschen empfiehlt es sich, den Blutdruck regelmäßig selbst zu messen. So können eventuelle Risiken schnell erkannt bzw. die Maßnahmen des Arztes optimal begleitet werden. Hier erfahren Sie, was Sie über das richtige Messen wissen sollten.
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Für wen sinnvoll?

Wenn bereits einige Male beim Arzt oder auch in der Apotheke ein erhöhter Blutdruckwert gemessen wurde, ist dies ein erstes Anzeichen für eine Hypertonie. Das ist der medizinische Begriff für Bluthochdruck.
Doch eine einmalige Messung liefert nur Hinweise, aber noch keine endgültige Diagnose. Der Blutdruck kann auch z.B. durch vorübergehenden Stress, körperliche Anstrengung oder andere Faktoren zeitweilig erhöht sein.
Unter Medizinern bekannt ist auch die "Weißkittel-Hypertonie": Der Arzt (in seinem weißen Kittel) macht den Patienten nervös, sodass dessen Blutdruck steigt. Dieser Effekt kann den Druck um bis zu 20 Prozent erhöhen.
Deshalb führt der Arzt bei Verdacht auf Hypertonie eine Langzeitmessung durch: Er legt dem Patienten eine automatische Mess-Manschette an, die in regelmäßigen Abständen den Blutdruck misst und speichert. Am kommenden Tag können die Werte ausgelesen werden.
Hat der Arzt auf diese Weise den Verdacht erhärtet, wird er (je nach Höhe des Blutdrucks) allgemeine Ratschläge für eine gesündere Lebensweise geben oder auch Medikamente verordnen.
Spätestens dann ist es sinnvoll, die Maßnahmen durch regelmäßige eigene Messungen zu begleiten.
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