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Was tun bei Kinderlosigkeit

Foto: PhotoDisc
Für ungewollte Kinderlosigkeit gibt es viele Ursachen. Ebenso vielfältig sind die diagnostischen Methoden und die Therapien. Wenn der Wunsch nach einem Kind zunächst unerfüllt bleibt, muss das kein unabwendbares Schicksal sein.
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Künstliche Befruchtung

Zu den möglichen Methoden einer künstlichen Befruchtung gehören die Insemination (Samenübertragung), die In-Vitro-Fertilisation (IVF; Zeugung in der Glasschale) sowie die Mikroinjection (ICIS-Methode).
Die Insemination ist eine der ältesten Techniken der Fortpflanzungsmedizin. Dabei werden durch Masturbation gewonnene und zum Teil in einem Spezialverfahren gewaschene, von Antikörpern gereinigte und aufbereitete Samenfäden mit einem Katheter direkt in die Gebärmutter der Frau gebracht.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die Samenfäden über eine Kappe direkt vor dem Muttermund deponiert werden. Jene Kappe kann dann nach drei bis vier Stunden ähnlich wie ein Tampon entfernt werden.
Diese Methode wird vor allem bei körperlichen Fehlbildungen der männlichen oder weiblichen Geschlechtsorgane sowie bei zu geringer Quantität an Samenzellen angewandt. Auch bei Samen-Antikörpern im Erguss oder im Gebärmutterschleim wird auf die Insemination gesetzt.
Wenn der Mann überhaupt keine befruchtungsfähigen Samenfäden bilden kann, ist auch eine Insemination mit Spendersperma möglich. Allerdings ist diese Methode umstritten - vor ihrem Einsatz sollten die möglichen psychologischen, ethischen und juristischen Probleme bedacht werden.
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