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Der Hals kratzt - die Nase läuft

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Dem Schnupfen was husten!

Die Erkältungsviren aus der Atemluft greifen in erster Linie die Nase und die Nasenschleimhaut an. Da ist er dann: der Schnupfen.
  • Trinken Sie viel, um den Schleim zu verflüssigen.
  • Sorgen Sie für feuchte Raumluft, damit die Schleimhäute nicht austrocknen.
  • Ein Dampfbad mit Kamille, Mineralsalzen oder ätherischen Ölen für die Schleimhaut befreit die Nase.
  • Vermeiden Sie aktives und passives Rauchen.
  • Tragen sie unter der Nase und über der Oberlippenpartie Vaseline oder eine pflegende Salbe auf: Vom häufigen Ausschnupfen bekommen besonders Kinder hier schnell wunde Haut.
  • Benutzen Sie Papiertaschentücher.
Bei einer angeschwollenen Nasenschleimhaut und eingeschränkter Nasenatmung führen gefäßverengende Nasentropfen zu einer schnellen Abschwellung und erleichtern das Atmen.
Eine freie Nase ist für das Atmen kleinerer Kinder, die noch nicht schneuzen können, und für das Stillen von Säuglingen extrem wichtig. Säuglinge benötigen spezielle ölfreie Nasentropfen! Fragen Sie in Ihrer Apotheke danach.
Allerdings sollten Nasentropfen und Nasensprays nie länger als eine Woche benutzt werden, da sie bei längerem Gebrauch die Nasenschleimhaut schädigen können.

Vorsicht: Medikamentenschnupfen!

Nasentropfen und Nasensprays können bei längerer Anwendung zu arzneimittelbedingtem Anschwellen der Nasenschleimhaut führen, was zu erneutem Gebrauch und damit zu einer regelrechten Abhängigkeit verleiten kann.

Tief durchatmen: Inhalationsmaßnahmen für Kinder.

Inhalieren über einer Schüssel mit einem Handtuch über dem Kopf - das kann die Augen reizen und wird von vielen Kindern als unangenehm oder beängstigend empfunden. Daneben besteht die Gefahr, sich zu verbrennen. Am besten geeignet sind deshalb Inhalatoren, die aus einem Becher mit abschraubarer Kunststoffmaske bestehen und die es sehr preiswert in Ihrer Apotheke gibt.
Zum Inhalieren übergießt man Salbei- oder Kamillentee mit kochendem Wasser und lässt es etwas abkühlen. Kleinkindern, die noch nicht inhalieren können, helfen auch pflanzliche ätherische Öle, die auf Kleidung oder Bettwäsche getropft werden.
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