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gesund leben

Immunpower aus der Naturapotheke

Foto: itstock
Einige Heilpflanzen können durch ihre antibakteriellen und immunstärkenden Eigenschaften einen zusätzlichen Beitrag zur Unterstützung der körpereigenen Abwehr leisten.
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Immunstimulanzien

Weil diese Pflanzen die Abwehrkräfte mobilisieren können, werden sie auch als Immunstimulanzien (bzw. Immunmodulatoren) bezeichnet. Besonders im Anfangsstadium einer Erkältung fördern sie offenbar die vermehrte Freisetzung von Fresszellen und somit die Vernichtung krankmachender Erreger.
Als besonders wirkungsvoll gelten Präparate aus rotem Sonnenhut (Echinacea purpurea). Sie werden auch in Kombination mit Lebensbaum (Thuja occidentalis) und Wildem Indigo (Baptisia tinctoria) eingesetzt, deren Wirkstoffe heute zu den bevorzugten Naturarzneien bei beginnenden Atemwegsinfektionen zählen.
In diese Reihe gehört auch Umckaloabo (Zulu für "schwerer Husten"), ein Extrakt aus der Wurzelknolle einer südafrikanischen Geranienart. Seine viren- und bakterienhemmenden Wirkstoffe sollen bei den ersten Symptomen den Ausbruch einer Erkältung verhindern können.
Bitte beachten Sie: Kleinkinder unter zwei Jahren sollten wegen ihres noch unterentwickelten Abwehrsystems grundsätzlich keine Immunstimulanzien bekommen. Auch sollten die Präparate nicht unbegrenzt angewendet werden, da die ständige Reizung des Immunsystems auf Dauer allergische Reaktionen auslösen kann.
Grundsätzlich gilt: "Natürlich" ist nicht gleich "harmlos"! Fragen Sie deshalb auch vor der Einnahme von Pflanzenpräparaten immer zuerst Ihren Arzt oder Apotheker.
Aktualisierung: 16.09.2005
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