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ADHS - Das Zappelphilipp-Syndrom

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Diskutierte Ursachen

ADHS macht sich bei Mädchen und Jungen unterschiedlich bemerkbar. Zum einen sind deutlich mehr Jungen betroffen (etwa drei bis vier Mal häufiger), zum anderen dominiert bei Jungen der hyperaktive Typ, während Mädchen eher zur verträumten, unaufmerksamen Variante neigen.
Auch wenn hier das überschießende Verhalten manchmal völlig fehlt, kommt es bei den Kindern zu häufigen Stimmungsschwankungen und aggressivem Verhalten. Viele Kinder bringen kein Spiel zu Ende, sind fahrig und zerstreut. Weil sie nur langsam arbeiten und auf Grund der Konzentrationsstörungen leistungsschwach sind, gelten sie als dumm und faul.
Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass zwei bis sechs Prozent der Kinder zwischen sechs und 18 Jahren ADHS haben, d.h. in Deutschland gibt es bis zu 600.000 Schulkinder mit den entsprechenden Symptomen.
ADHS ist stark erblich bedingt. Der Verdacht, dass eine genetische Disposition zu Grunde liegt, wurde durch Zwillings- und Adoptionsstudien bestätigt. Etwa die Hälfte aller Eltern, die selbst unter ADHS litten, hat ein Kind mit dieser Erkrankung.
Dabei sind verschiedene Gene für die Schwierigkeiten verantwortlich: Neben dem Dopamin-Rezeptor-D4-Gen, dem Dopamin-Transporter-Gen und dem Serotonin-Transporter-Gen wurde das Monoaminoxidase-Typ-A-Gen als Verursacher identifiziert.
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