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Neue Impfempfehlungen gegen Keuchhusten

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Hochansteckende Krankheit

Keuchhusten (Pertussis) wird durch das Bakterium Bordetella pertussis (benannt nach dem Entdecker Jules Bordet) ausgelöst. Der Erreger befällt die Schleimhäute der Atemwege.
Er produziert eine Reihe verschiedener giftiger Substanzen, die die Schleimhäute angreifen und das Immunsystem schwächen, sodass es zu Sekundärinfektionen mit anderen Erregern und damit zu Lungen-, Mittelohr- oder Hirnentzündungen kommen kann.
Bordetella pertussis wird durch Tröpfchen übertragen, d.h. beim Husten, Niesen, Küssen etc., wobei etwa 80 Prozent der (nicht geimpften) Kontaktpersonen eines Erkrankten infiziert werden.
Besonders heimtückisch ist, dass vor allem Patienten im Anfangsstadium (wenn also der Keuchhusten noch nicht eindeutig feststeht), den Erreger verbreiten.
Die Inkubationszeit beträgt meist eine bis zwei, manchmal auch bis zu drei Wochen. Sofort nach Ablauf dieser Zeit ist der Infizierte selbst ansteckend, und zwar (ohne Behandlung) für drei Wochen.
Eine Therapie mit Antibiotika ist möglich und sollte möglichst früh einsetzen. Sie kann allerdings den Verlauf der Krankheit meist nur wenig beeinflussen.
Ein Vorteil der Antibiotika-Therapie ist jedoch, dass sie die Ansteckungsfähigkeit des Patienten verkürzt, und zwar auf fünf Tage nach Beginn der Behandlung.
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