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Masern wieder auf dem Vormarsch

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Keine harmlose Kinderkrankheit

Masern sind hochgradig ansteckend: Nahezu jeder ungeschützte Mensch steckt sich bei einem Masernkranken an, und fast jeder Infizierte erkrankt dann auch.
Die Erkrankung beginnt mit Fieber, Bindehautentzündung, Schnupfen und Husten, bevor sich ein grobfleckiger, dunkelroter Ausschlag über den ganzen Körper des Infizierten ausbreitet.
Für bis zu 20 Prozent der Infizierten bringen die Masern schwere Komplikationen mit sich. Dazu gehören beispielsweise Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis), Mittelohrentzündungen oder Lungenentzündungen.
Eine Masern-Erkrankung läuft in drei Stufen ab. Ungefähr sieben bis 14 Tage nach der Ansteckung kommt es zunächst zu grippeähnlichen Symptomen. Die Betroffenen sind häufig sehr lichtempfindlich. Diese Phase, bei der sich auf der Mundschleimhaut und im Bereich der hinteren Backenzähne rot umrandete Flecken zeigen, dauert drei bis fünf Tage.
In der zweiten Stufe der Erkrankung zeigt sich der für Masern typische Hautausschlag. Dieser beginnt vor und unter den Ohren und breitet sich dann unregelmäßig über den ganzen Körper aus. Die Flecken haben oft ein kleines Bläschen in der Mitte. Nach einiger Zeit verlaufen die Flecken ineinander.
Während der anschließenden Erholungsphase sind die Patienten anfällig für andere Erkrankungen, da sich das Immunsystem erst wieder erholen muss. Mit dem Abklingen des Hautausschlags schuppt sich die Haut und der Kranke ist nicht mehr ansteckend.
Die Behandlung von Masern kann nur symptomatisch erfolgen. Neben der Fiebersenkung gilt es, Husten- und Schnupfenbeschwerden z.B. durch Tee zu lindern. Bettruhe und Erholung sind zumeist notwendig, da sich die Patienten sehr krank fühlen.
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