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Infos zu Geschlechtskrankheiten

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Schutz vor Infektionen

Insbesondere in der Diskussion um HIV/Aids hat sich als Schlagwort "Safer sex" durchgesetzt. Safer Sex bedeutet vor allem die Anwendung von Kondomen bei Anal- und Vaginalverkehr sowie das Vermeiden eines Samenergusses im Mund.
Durch Safer Sex wird das Risiko einer Ansteckung mit HIV zwar nicht völlig ausgeschlossen, aber doch sehr stark minimiert. Zudem lassen sich durch Kondome die meisten anderen sexuell übertragbaren Krankheiten ebenfalls verhindern.
Syphilis-Bakterien, Herpes simplex Viren und Humane Papilloma Viren können allerdings auch an Körperstellen eindringen, die durch ein Kondom nicht ausreichend geschützt werden, wie z.B. die äußeren Geschlechtsorgane der Frau oder die Haut des Hodensackes des Mannes.
Auch bei Hepatitis B verringern Kondome zwar das Risiko einer Übertragung der Viren, können es jedoch nicht ausschließen. Der beste Schutz ist eine Hepatis-B-Impfung, die für Säuglinge sowie Jugendliche zwischen dem 9. und 18. Lebensjahr empfohlen wird.
Für Frauen, die sich unabhängig von ihrem männlichen Partner schützen möchten, bietet sich das Frauenkondom an. Es handelt sich dabei um einen kondomähnlichen Schlauch aus Polyurethan mit einem inneren Ring zum Einführen in die Scheide und einem äußeren Ring, der zusätzlich den Scheideneingang abdeckt.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information Aktualisierung: 07.05.2007
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