Die Verdauung im Überblick
Die Nahrung gelangt über den Mund in den Magen zum Darm. Zu guter Letzt wird das nicht Verwertbare ausgeschieden. Es handelt sich dabei um ein sehr kompliziertes und besonders ausgeklügeltes System, das die Nahrung für den Körper nutzbar macht.
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Verdauung - warum?
Der Mensch ist, was er isst - eigentlich ist der Satz nicht ganz richtig, denn der Mensch ist, was er verdaut. Jegliche feste Nahrung ist zunächst für den Körper nicht verwertbar. Erst bei der Passage vom Mund über den Magen zum Darm werden die Nährstoffe mechanisch zerkleinert und chemisch aufgespalten.
Erst die kleinsten Bausteine der Nahrung - Fett, Kohlenhydrate, Eiweiß und die Mikronährstoffe - können dann über die Darmwand ins Blut aufgenommen werden und gelangen so zu den einzelnen Zellen.
Der Begriff "Stoffwechsel" sagt daher nichts anderes aus, als dass körperfremde Substanzen, die Nahrung, in körpereigene Substanzen, Energie und Baustoffe, umgewandelt werden. Dazu sind mehrere hundert Verdauungsenzyme notwendig.
Insgesamt legt die Nahrung im Menschen einen Weg von acht Metern zurück. Durch zahlreiche Ausstülpungen an der Oberfläche ist der Verdauungstrakt mehr als 200 m² groß. Dies entspricht der Größe von zwei Tennisplätzen.
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