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Ernährung bei Darmpilzerkrankungen

Foto: Photodisc
Pilze im Dickdarm rücken als Krankheitserreger immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses. Ärzte und Patienten kämpfen mit den Auswirkungen, die sehr vielfältig und undurchschaubar sein können.
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Der Candida albicans

Pilze kommen überall vor - manche auch im menschlichen Körper. Die bekanntesten krankheitsauslösenden (pathogenen) Pilze im Dickdarm sind die Hefen (Candida). Die so genannte Candidose wird durch die Hefe Candida albicans ausgelöst.
Grundsätzlich sind diese Hefen nicht schädlich und leben in einem physiologischen Verhältnis neben vielen anderen Kleinstlebewesen im Körper. Zum Problem werden sie erst, wenn sie sich extrem stark vermehren und durch chemische Substanzen sich im Wirtsorganismus (der Mensch) "festhalten".
Die Lebensbedingungen für diese Hefen sind im Dickdarm optimal: ein warm-feuchtes Klima, in dem der nie versiegende Nahrungsbrei wie ein Selbstbedienungsladen für die Hefen vorhanden ist. So kann sich die Anzahl der Candida innerhalb von 20 Minuten verdoppeln.
Die unregelmäßige Darmoberfläche bietet optimale Verstecke für Pilze. Von dort aus können sie schlimmstenfalls den gesamten Darmbereich - vom Dünndarm bis zum Darmausgang -erobern.
Candida albicans verhält sich dabei wie ein Schmarotzer und nutzt alle Nährstoffe, die im Dickdarm angeboten werden, um sich zu vermehren. Für die Gesundheit jedoch ist nicht der "Nährstoffraub" das Schlimmste, sondern die Ausscheidung von chemischen Substanzen, die den Stoffwechsel ins Schwanken bringen.
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