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Richtig essen und trinken bei Gicht

Foto: bilderbox.com
Gicht gehört zu den klassischen Wohlstandserkrankungen, bedingt durch übermäßiges Essen und Trinken. Durch gezielte Ernährungs- und Lebensumstellungen kann man diese Krankheit jedoch in Griff bekommen.
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Erhöhte Harnsäurewerte

Gicht ist keine Krankheit der Gelenke, auch wenn dort der Schmerz besteht, sondern eine Stoffwechselstörung. Es besteht eine erbliche Veranlagung. Obwohl Gicht nicht heilbar ist, können schmerzhafte oder gefährliche Folgen durch eine entsprechende Therapie vermieden werden.
Jeder Mensch produziert tägliche eine bestimmte Menge Harnsäure, die über den Urin ausgeschieden wird. Bei diesem Vorgang spielen die Purine, eine lebenswichtige Zellsubstanz, eine Rolle. Beim Abbau der Purine entsteht im menschlichen Körper Harnsäure.
Je mehr Purine durch die Nahrung zugeführt werden, desto mehr Harnsäure bildet sich. Beim gesunden Organismus wird sie im Blut gelöst und schließlich über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden. Entsprechend hat jeder Mensch eine bestimmte Harnsäurekonzentration im Blut, die normalerweise unter 7 mg pro 100 ml liegt.
Wenn zu viel Harnsäure produziert wird (z.B. durch erhöhte Zufuhr an eiweißreichen Nahrungsmitteln) oder wenn die Ausscheidung über die Nieren nicht mehr funktioniert, kann es zu krankhaft erhöhten Harnsäurewerten kommen. Die Harnsäure kann dann in Form von kleinen scharfkantigen Kristallen ausfällen und starke Schmerzen verursachen.
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