Magnesium: gut für die Muskeln
Neben Kalium ist Magnesium das häufigste Element in den menschlichen Zellen. Es findet sich zu 30 Prozent in der Muskulatur und zu 60 Prozent im Skelett. Der gesamte Körperbestand beträgt bei einem Erwachsenen 25 g.
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Stoffwechsel und Funktion
Magnesium wird aus dem Speisebrei im Dünndarm durchschnittlich zu 40 Prozent durch die Darmwand vom Körper aufgenommen.
Das restliche Magnesium wird wieder ausgeschieden, da es als Komplex nicht durch die Darmwand gelangen kann. Komplexbildner sind dabei u.a. Phytinsäure, Oxalsäure und einige Fettsäuren. Die ausgeschiedene Menge im Stuhl entspricht dem Magnesium, welches nicht vom Körper aufgenommen werden konnte.
Magnesium beeinflusst über 300 Enzyme. Es kann sie hemmen wie auch aktivieren und ist somit maßgeblich am Ablauf des gesamten Stoffwechsels beteiligt.
Im Zusammenspiel mit anderen Elementen hat es eine ganze Reihe von weiteren Funktionen. Wie Calcium ist es am Aufbau der Knochensubstanz beteiligt. Dort geht es mit anorganischen Substanzen Verbindungen ein und liegt als so genanntes Hydroxylapatit vor.
Mit Natrium und Kalium ist es für die Reizleitung an Nerven und Muskeln verantwortlich. Es bewirkt die Erregung von Nerven auf den Muskel und damit die Muskelkontraktion.
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