Prämenstruelles Syndrom oder kurz PMS nennen Mediziner den Beschwerdekomplex, unter dem viele Frauen an den Tagen vor der Regel leiden.
Bei den meisten Frauen tritt das PMS erst zwischen dem 30. und dem 40. Lebensjahr auf. Es gibt jedoch auch jüngere Frauen mit diesen Problemen. Das PMS ist heute nachweislich die Folge von monatlichen hormonellen Verschiebungen. Heute geht man davon aus, dass bei 30 bis 40 Prozent aller fruchtbaren Frauen entsprechende Symptome auftreten.
Mehr als 150 Symptome werden mit dem PMS in Zusammenhang gebracht und zur Vereinfachung in folgende drei Gruppen gefasst:
physische Beschwerden (z.B. Wassereinlagerungen, Migräne und Müdigkeit),
psychische Probleme (z.B. Reizbarkeit, Depressionen oder Übersensibilität
Verhaltensänderungen (z.B. vermehrter Appetit oder verminderte Motivation)
Bis heute ist es den Wissenschaftlern nicht gelungen, eine Erklärung für das PMS zu finden. Viele Untersuchungen konnten jedoch zeigen, dass durch die zusätzliche Gabe von Magnesium (ca. 300 mg pro Tag) die Beschwerden gelindert werden konnten.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information
Aktualisierung: 08.10.2002