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Giftige Spurenelemente

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Quecksilber- und Arsenvergiftungen

Die akute Einatmung von Quecksilberdämpfen führt vorwiegend zu Beschwerden der Atmungsorgane und des Nervensystems. Symptome sind z.B. Husten, Bauchschmerzen, erhöhte Erregbarkeit und Muskelzittern.
Bei akuter Vergiftung durch Nahrungsmittel kommt es zu schwerwiegenden Magen-Darm-Beschwerden, Entzündungen der Mundschleimhaut (Stomatitis) sowie gelegentlich zu einem akuten Nierenversagen.
1953 bis 1960 erkrankten in Japan in der Umgebung der Minamata-Bucht über 100 Personen an einem z.T. schweren Nervenleiden, das man zunächst für ansteckend hielt. Die Ursache war Methylquecksilber, das aus Abwässern einer chemischen Fabrik stammte und sich im Körper der Meerestiere anreicherte, ohne dass diese selbst erkrankten.
Akute Arsenvergiftungen führen zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchkrämpfen. 60 bis 120 mg Arsenik wirken tödlich. Geringe Aufnahmen äußern sich wenig spezifisch in Kopfschmerzen, Müdigkeit und Veränderungen der Haut.
Die klinischen Symptome einer chronischen Arsenvergiftung verlaufen über Wochen und Monate. Da sie relativ unspezifisch sind, ist die Verdachtsdiagnose einer Arsenvergiftung oft schwierig zu stellen.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information Aktualisierung: 30.10.2002
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