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Tabuthema Unfruchtbarkeit

Foto: PhotoDisc
Eine zunehmende Zahl von Paaren wünscht sich ein Kind, ist aber vorübergehend oder dauerhaft unfruchtbar. Dabei kann die Ursache sowohl beim Mann als auch bei der Frau liegen.
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Problemfall Kinderwunsch

Ungefähr jedes siebte Paar mit Kinderwunsch bleibt vorübergehend oder dauerhaft kinderlos, weil einer der beiden Partner oder sogar beide unfruchtbar sind. Meistens wird dies erst zum Problem, wenn sie sich ein Kind wünschen.
Von ungewollter Kinderlosigkeit spricht man, wenn nach ein bis maximal zwei Jahren regelmäßigem, ungeschützten Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft eingetreten ist.
Die Entdeckung, möglicherweise kein Kind bekommen zu können, ist für viele Menschen nicht einfach zu verkraften. Aber auch Bemerkungen oder Ratschläge von Freunden und Bekannten können tief treffen.
Die betroffenen Männer und Frauen empfinden es häufig als persönliches Versagen, wenn sie kein Kind bekommen. Dabei hängt eine Schwangerschaft nicht nur von der körperlichen Fortpflanzungsfähigkeit ab.
Viele Faktoren können dabei eine Rolle spielen. Wichtig ist z.B. das harmonische Zusammenspiel von Körper und Seele. So kann Stress die hormonellen Funktionen des Körpers beeinträchtigen - und damit auch die Fruchtbarkeit hemmen.
Auch Selbstvorwürfe, Schuldzuweisungen und Ängste können die Psyche derartig belasten, dass sie sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken.
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