Wie auch bei der Frau wird beim Mann zunächst der allgemeine Gesundheitszustand untersucht. So werden beispielsweise die Hoden und Nebenhoden abgetastet. Die Untersuchung der Prostata und der Bläschendrüsen erfolgt durch den Enddarm.
Wichtig ist vor allem die Untersuchung des Samens. Dazu wird das Ejakulat auf das Vorhandensein, die Anzahl, die Gestalt und die Beweglichkeit der Samenzellen geprüft. Die Samenqualität wird mit dem Mikroskop beurteilt und in einem Spermiogramm dokumentiert.
Da die Spermaqualität schwanken kann, wird die Untersuchung zumeist zweimal im Abstand von einem Monat durchgeführt.
Zu den weiteren Methoden zählt die Hormonuntersuchung und - wenn nötig - eine Gewebeprobe aus den Hoden sowie eine genetische Untersuchung, die vor allem bei einer geringen Samendichte gemacht wird.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information
Aktualisierung: 04.11.2003