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Entspannung über den Wolken
Flugreisen bedeuten aufgrund der besonderen Bedingungen - geringerer Luftdruck, geringe Luftfeuchte, räumliche Enge - für den menschlichen Körper eine besondere Belastung.
So herrschen bei den heute üblichen Flughöhen von bis zu 10.000 Metern im Flugzeug Verhältnisse wie im Gebirge auf ca. 2.000 Metern. Neben einem geringeren Luftdruck ist auch der Sauerstoffdruck um bis zu 30 Prozent reduziert.
Die relative Luftfeuchtigkeit liegt im Flugzeug nur bei rund 15 Prozent (normalerweise sind es rund 40 bis 50 Prozent). Damit ist ein Flug zwar unangenehm, aber andererseits kein Problem für gesunde Menschen.
Anders sieht es bei bestimmten Krankheiten aus. Wer unter schweren Herzrhythmusstörungen, sehr hohem Blutdruck (über 200/120 mm Hg), extremer Blutarmut oder Epilepsie leidet, sollte vor einer Flugreise immer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten.
Als Faustregel für Herz-Kreislauf-Kranke gilt: Wer beschwerdefrei und ohne Hilfe die Gangway hinaufsteigen kann, ist in Bezug auf die Herzfunktion in aller Regel flugtauglich.
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