Mengen- und Spurenelemente
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Kupfer, Mangan, Chrom
Kupfer spielt eine Rolle bei der Verwertung des Nahrungseisens zu rotem Blutfarbstoff sowie im Immunsystem und beim Zellschutz. Ein Kupfermangel führt zu Blutarmut, auch wenn der Körper genug Eisenvorräte hat. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schätzt den täglichen Bedarf auf 1,0 bis 1,5 mg. Dieser Wert wird in der Regel erreicht.
Mangan aktiviert eine Reihe von körpereigenen Enzymen und hat auch zellschützende Effekte. Die DGE schätzt 2,0 bis 5,0 mg pro Tag als angemessene Zufuhr.
Diese große Spannweite liegt auch darin begründet, dass ein Mangel bislang nur bei intravenöser Ernährung beobachtet wurde. Bei 2 bis 5 mg Mangan täglich kommt es weder zu Mangelerscheinungen noch zu Überdosierungen.
Chrom ist für den Kohlenhydratstoffwechsel wichtig. Ein Mangel kann die Glukosetoleranz stören, d.h. Diabetes fördern, und den Blutfettspiegel steigen lassen. DGE-Schätzung: 30 bis 100 µg pro Tag.
Der Zusammenhang zwischen Chrom und Zuckerstoffwechsel bedeutet jedoch nicht, dass Diabetes immer durch Chrommangel ausgelöst wird oder immer durch Chromzufuhr zu bekämpfen wäre. Ob eine Extraportion Chrom bei diabetischen Zuständen hilft, muss der Arzt im Einzelfall entscheiden.
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IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information
Aktualisierung: 05.04.2002
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