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Calcium und Knochenfestigkeit

Foto: aventis
Jenseits der 40 verlieren die Knochen kontinuierlich an Dichte und damit an Festigkeit. Eine gute Versorgung mit Calcium und Vitamin D kann bereits in jungen Jahren vorbeugen sowie bei schwachen Knochen helfen.
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Die Knochen leben!

Ein Gerippe gilt zwar seit jeher als Urbild für tote Materie, aber in Wirklichkeit ist das Skelett höchst lebendig. Pausenlos werden die Knochen auf-, ab- und umgebaut, um sich den wechselnden Anforderungen anzupassen.
Werden bestimmte Muskelgruppen stärker beansprucht, steigt auch ihre Kraft an. Die entsprechenden Knochen müssen in demselben Maße fester werden, damit sie den gewachsenen Muskelkräften standhalten können.
Andererseits sind die Knochen gleichzeitig der Calciumspeicher des Körpers. Auch andere Stoffwechselvorgänge benötigen Calcium. Wenn zu wenig davon im Blut ist, bedient sich der Körper bei den Knochen.
Außerdem muss für eine eventuelle Verstärkung eines Knochens erst einmal Platz geschaffen werden. Für den Abbau von Knochensubstanz sind bestimmte Zellen, die Osteoklasten, zuständig. Den Aufbau besorgen die so genannten Osteoblasten.
Bis etwa zum 30. Lebensjahr überwiegen die aufbauenden Zellen, mit 40 Jahren haben dagegen die Osteoklasten überhand genommen. Von da an verlieren die Knochen kontinuierlich, aber normalerweise sehr langsam an Masse und Festigkeit.
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