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Tabuthema Inkontinenz

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Entspannung durch Naturheilmittel

Wenn die Blasenschwäche sich noch im Anfangsstadium befindet, können rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke helfen. Aber auch bei langjähriger Inkontinenz zeigen sie häufig eine gute Wirkung. So haben sich beispielsweise Präparate mit Kürbiskernextrakt, z.B. aus dem Arzneikürbis Cucurbita pepo, seit langem bewährt.
Auch Opunzia-Extrakt wird als Mittel zur Besserung der Blasenschwäche eingesetzt. Eine israelische Studie hat ergeben, dass bei rund 80 Prozent der Patienten nach sechswöchiger Einnahme des Extraktes der unkontrollierte Harndrang deutlich nachließ.
Vermutet wird, dass der im Opunzia-Kaktus enthaltene Wirkstoff Beta-Sitosterin für diesen Effekt verantwortlich ist. Diese Substanz soll die Funktion der Blase normalisieren und die Beckenbodenmuskulatur unterstützen.
Harndesinfizierend wirken pflanzliche Heilmittel wie der Extrakt aus Bärentraubenblättern oder Goldrute (Solidago). Eine harnausschwemmende Wirkung erzielen Brennnesselkraut, Birkenblätter oder Schachtelhalm.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information Aktualisierung: 27.09.2001
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