Beim Neurodermitiker reagiert die Haut auf vielfältige
unspezifische Umweltreize, die von einer normalen Haut üblicherweise ohne Probleme verkraftet werden. Dazu gehören überschießende Reaktionen auf Kälte oder Wärme, auf chemische Reize, auf intensive Düfte, aber auch auf Kontakt mit tierischen Produkten wie Fell, Leder, Federn und Wolle. Ebenso führen
Nahrungsmittel wie Milch und Hühnereiweiß häufig zu Reaktionen, und in
Hauttests zeigen sich Reaktionen auf Allergene wie Hausstaub, Pollen und Tierhautschuppen.
Die Haut des Neurodermitikers ist an den befallenen Stellen gerötet, sie bildet kleine Knötchen (Papeln) und nässt. Bei Kindern sind oft nur die Kopfhaut und das Gesicht betroffen, manchmal aber auch der ganze Körper.
Das atopische Ekzem juckt heftig, und die Haut ist sehr trocken. Kinder kratzen sich deshalb oft exzessiv (auch im Schlaf), und die dadurch entstehenden Kratzwunden können sich dann mit Bakterien infizieren.