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Was ist eine Polymyalgia rheumatica?

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Ursachen und Symptome

Die Ursachen der Polymyalgia rheumatica sind heute noch unbekannt. Man vermutet, dass die Erkrankung Ausdruck vieler krankhafter Prozesse ist, zu denen u.a. die rheumatoide Arthritis, die so genannte Riesenzellarteriitis und Krebs gehören können. Die Riesenzellarteriitis tritt häufig gemeinsam mit der Polymyalgia rheumatica auf.
Im übrigen nimmt man an, dass es sich um eine Fehlsteuerung des Immunsystems (Autoimmunerkrankung) handelt, d.h. dass sich die Abwehrkräfte des Körpers gegen Bestandteile des eigenen Organismus richten.
Vereinfacht kann man sagen, dass im Alter die mit dem Blut zirkulierenden Zellen des Immunsystems ihre erworbenen Arbeitsweisen verlernen und durch die Produktion bestimmter Botenstoffe (Zytokine) eine den ganzen Körper betreffende Entzündung auslösen.

Erkennungszeichen (Symptome)

Die Polymyalgia rheumatica zeigt folgende Symptome:
  • Starke, reißende Schmerzen und Steifheit in den Bereichen Nacken, Schulter, Oberarm und/oder Becken, Hüfte, Oberschenkel. Die Schmerzen treten häufig nachts auf und sind mit einer Schwächung der betroffenen Muskelgruppen verbunden.
  • Muskelschmerz
  • Fieber
  • Gewichtsverlust
  • Anämie (Blutarmut)
  • Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Schwäche
  • Allgemeines Krankheitsgefühl
  • Neigung zu Depression
  • Sehstörungen
  • Gesichtsschmerz
Die Symptome können plötzlich auftreten, sich aber auch über einen längeren Zeitraum entwickeln. Starke Beschwerden treten besonders nach längeren Ruhepausen auf; vor allem morgens können sich die Betroffenen kaum bewegen und kommen nur mühsam aus dem Bett. Im Tagesverlauf kann man Probleme beim Aufstehen aus dem Sitzen, beim Bücken, bei Kopfdrehungen usw. beobachten.
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