Da die Ursache der Polymyalgia rheumatica nicht bekannt ist, kann diese Erkrankung auch nicht ursächlich bekämpft werden, sondern es geht bei der Behandlung darum, die Symptome zu bekämpfen.
Zu diesem Zweck werden entzündungshemmende Medikamente, vor allem Kortison, eingesetzt, das meist rasch Linderung verschafft und das Fortschreiten der Krankheit verhindert. Die Dosierung richtet sich nach dem Schweregrad der Symptome.
Nach völligem Rückgang der Symptome - meist nach zwei bis drei Wochen - wird die Dosis bis auf eine so genannte Erhaltungsdosis reduziert. Das Kortison darf aber nicht zu früh abgesetzt werden; die Kortisontherapie mit der Erhaltungsdosis wird über mindestens ein halbes Jahr, meist jedoch über ein bis zwei Jahre fortgesetzt. In manchen Fällen benötigen die Patienten jedoch eine lebenslange Behandlung mit Kortison.