Die Prognose ist im allgemeinen gut; manchmal ist die Erkrankung auch ohne Behandlung nach zwei bis vier Jahren ausgeheilt. Die Kortisontherapie drängt die Erkrankung zurück, macht den Patienten beschwerdefrei und verhindert die Spätkomplikationen.
In manchen Fällen kommt die Erkrankung in Intervallen zurück und muss dann wieder behandelt werden. In einigen Fällen lässt sich die Krankheit nur zurückdrängen, so dass eine kontinuierliche Behandlung erforderlich ist.
Wird die Kortisontherapie zu früh abgebrochen, kann es während der ersten zwei Jahre nach Krankheitsbeginn zu Rückfällen (Rezidiven) kommen. Bei zu spätem Beginn der Therapie oder fehlender Kortison-Behandlung kann es zu schweren Komplikationen wie Erblindung, Lähmung eines Arms oder Schlaganfall kommen.
Schwer Verlag GmbH, Medizin und Naturwissenschaften
Aktualisierung: 09.07.2003