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So wird Prostatakrebs diagnostiziert

Foto: Eyewire
Verschiedene Untersuchungsmethoden werden zur Diagnose eines Prostatakarzinoms eingesetzt. Endgültige Sicherheit bringt jedoch nur die histologische Untersuchung einer Gewebeprobe aus der Prostata.
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Enddarm-Austastung

In mehr als zwei Drittel der Fälle entsteht das Prostatakarzinom im äußeren Bereich der Drüse ("Peripheres Prostatakarzinom"). In diesen Fällen kann der Tumor vom Arzt durch eine Austastung des Enddarms erkannt werden. Der Arzt wird meist eine deutliche Verhärtung, später auch eine höckerige Oberfläche der Prostata ertasten.
Allerdings gibt es auch Prostatakarzinome, die nicht ertastet werden können. Dies sind jene Karzinome, die nicht "peripher", also im Außenbereich der Drüse, entstehen, sondern in den übrigen drei Abschnitten der Prostata ("Übergangszone", "zentrale" und "vordere Zone"). Nicht ertastbar sind auch Karzinome im Frühstadium bzw. die ruhenden oder stummen Tumoren.
Deshalb müssen bei einem Verdacht auf ein Prostatakarzinom noch weitere Untersuchungsmethoden angewendet werden, um die Diagnose zu sichern bzw. auszuschließen.
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