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Blasenschwäche - Fakten und Behandlung

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Die Behandlung

Eine Behandlungsform bei Blasenschwäche ist ganz einfach Training, mit dem man dieses Problem geistig und körperlich in den Griff bekommt und es schließlich behebt. Wenn Sie z.B. in immer größeren Abständen zur Toilette gehen, steigern Sie mit der Zeit das Fassungsvermögen der Blase. Wichtig bei diesem Training ist auch, dass Sie genau aufzeichnen, wie viel Flüssigkeit Sie zu sich genommen und wie viel Urin Sie ausgeschieden haben.
Selbst in Lebenssituationen, in denen es nicht offenkundig zu sein scheint, wie z.B. bei geistiger Verwirrung oder anderen körperlichen Beeinträchtigungen, ist der gewohnheitsmäßige Gang zur Toilette wichtig. Denn durch regelmäßiges Wasserlassen bleiben die Muskeln aktiv und eine Verschlimmerung des Harnverlusts wird vermieden.
Eine weitere Behandlungsform ist die Verabreichung muskelrelaxierender Medikamente, die eine Verringerung der Detrusor-Kontraktionen bewirken. Auch können Hormongaben (Östrogene) zur Linderung einer Blasenschwäche beitragen.
Bei Stressinkontinenz - und keiner effektiven medikamentösen Behandlung - werden bei Frauen Übungen zur Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur empfohlen.
Wenn Medikamente und/oder Therapie keinen Erfolg bringen, ist auch eine Operation möglich. Hierbei kann Ihnen Ihr Arzt nach der entsprechenden Diagnose weiterhelfen
Aktualisierung: 09.08.2005
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