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Wenn die Nebenhöhlen entzündet sind

Foto: Eyewire
Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung, auch Sinusitis genannt, sind – wie der Name schon sagt – die Nasennebenhöhlen entzündet. Dies geschieht meist im Zusammenhang mit einer Erkältung und beginnt mit einem zunächst harmlosen Lauf-Schnupfen.
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Die Nebenhöhlen

Bei den Nasennebenhöhlen handelt es sich um luftgefüllte Hohlräume im Schädelknochen, die beiderseits oberhalb der Nase in Höhe der Stirn und unterhalb der Nase im Bereich beider Wangen liegen.
Diese Öffnungen werden auch als
  • Kieferhöhlen (direkt neben der Nase im Gesichtsknochen)
  • Stirnhöhlen (direkt über der Nase oberhalb der Augenbrauen)
  • Siebbeinhöhlen, auch Siebbeinlabyrinth (kleine Hohlräume zwischen Nase und dem inneren Augenwinkel)
  • und Keilbeinhöhlen (tief im Schädel sitzend)
bezeichnet.
Die Hohlräume sind jeweils paarig angeordnet, allerdings nicht völlig symmetrisch gewachsen. Alle Nebenhöhlen sind mit der eigentlichen Nasenhöhle verbunden und wie diese mit einer Schleimhautschicht ausgekleidet. Auch sie haben die Aufgabe, die Atemluft anzufeuchten und zu erwärmen.
Die Nasennebenhöhlen im Schädelknochen entstehen erst nach der Geburt. Wenn der Mensch etwa 25 Jahre alt ist, haben sie ihre volle Größe erreicht.
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