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Arzneipflanze des Jahres 2005: Der Kürbis

Foto: bilderbox.com
Der Gartenkürbis (Cucurbita pepo) ist vom Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2005 gekürt worden. Im Vordergrund steht der gesundheitliche Nutzen der Pflanze.
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Älteste Kulturpflanze

Der Kürbis wird sowohl in der Schulmedizin als auch in der alternativen Medizin als Heilmittel eingesetzt. Die auch Arzneikürbis genannte Pflanze hilft vor allem bei Problemen mit der Blase.
Der Kürbis hat eine über 8.000 Jahre alte Geschichte und Tradition. Das Heimatland der Kürbisse ist das tropische Mittel- und Südamerika. Aufgrund archäologischer Funde gehen Wissenschaftler davon aus, dass der Kürbis zu den ältesten Kultur- und Nahrungspflanzen Amerikas gehört.
Seit dem 16. Jahrhundert ist der Kürbis auch in Europa bekannt - und fand bereits 1523 in dem Kräuterbuch von Leonhard Fuchs erste arzneiliche Erwähnung. Mittlerweile wird er fast weltweit kultiviert. In seinen Hauptanbauländern in Südamerika, Südostasien und Afrika ist er für die Ernährung der Bevölkerung sehr wichtig.
Kürbisse bestehen hauptsächlich aus Wasser und sind dadurch sehr kalorienarm. Zudem sind sie reich an Kohlenhydraten, Eiweiß, Mineralien und Vitaminen. Das Vitamin-A-reiche, orange bis gelbe Kürbisfleisch ist allerdings nicht zum Rohverzehr geeignet.
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