Die South-Beach-Diät (Miami-Diät)
South Beach ist ein Stadtteil von Miami, daher wird diese Diät mal so und mal so genannt. Sie surft auf der modischen Low-Carb-Lehre und verteilt bunte GLYX-Punkte. Im Kern basiert sie jedoch auf der Atkins-Diät.
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Das Prinzip
Erfinder der Diät ist der amerikanische Kardiologe Dr. Arthur Agatston. Er wollte mit seinem 1999 entwickelten Konzept ursprünglich den Cholesterinspiegel und das Diabetesrisiko seiner Patienten senken.
Doch dann stellte er fest, dass dabei auch die Pfunde purzelten - und machte aus seiner Lehre einen Bestseller in den USA. Bald danach kam die deutsche Übersetzung auf den Markt.
Im Gegensatz zur Atkins-Diät ist Agatstons Konzept nicht ganz so streng in Bezug auf Kohlenhydrate, dafür strenger in Bezug auf Fette. Aufhänger seiner Lehre ist der Glykämische Index (GLYX).
Er soll helfen, "gute" von "schlechten" Kohlenhydraten zu unterscheiden. Weiterhin - und im Gegensatz zu Atkins - unterscheidet Agatston auch "gute" und "schlechte" Fette.
Die South-Beach-Diät findet in drei Phasen statt:
- In der ganz strengen Phase 1 darf man gar keine kohlenhydratreichen Lebensmittel und keinen Alkohol zu sich nehmen. Diese Phase dauert zwei Wochen.
- Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Obst sind in Phase 2 wieder in Maßen erlaubt. Diese soll man durchhalten, bis das Wunschgewicht erreicht ist.
- Dann folgt die noch liberalere Phase 3 als Dauerernährung.
Agatston verwendet, wie auch andere Vertreter der GLYX-Theorie, eine Ampel zur Bewertung von Lebensmitteln. Bei ihm hat sie vier Farben:
- grün = gut
- gelb = maßvoll verwenden
- orange = stark einschränken
- rot = tabu
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