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Schwache Blase, ade!

Blasenschwäche ist ein Problem, das vor allem Frauen während und nach den Wechseljahren betrifft - mit dem sie sich aber keineswegs abfinden müssen!
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Inkontinenz

Die nachlassende Östrogenproduktion in den Wechseljahren kann das Gewebe im Genitalbereich erschlaffen, die Schließmuskeln kraftloser werden lassen. Ist zudem der Beckenboden geschwächt, z.B. als Spätfolge einer Schwangerschaft oder einer Unterleibsoperation, kommt es häufig zum unfreiwilligen Harnverlust, der so genannten Inkontinenz.
Bei leichteren Formen können pflanzliche Apothekenprodukte auf Basis von Kürbissamenöl hilfreich sein, denn die Inhaltsstoffe stärken Muskeln und Bindegewebe.
Im Alltag sollten Sie außerdem folgende Tipps beherzigen:
  • Vermeiden Sie Übergewicht, weil es erhöhten Druck auf den Bauchraum ausübt.
  • Essen Sie ballaststoffreich, denn häufige Verstopfung kann die Beckenbodenmuskulatur übermäßig beanspruchen.
  • Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter Wasser, Kräuter- oder Früchtetee, um Ihre Blase zu trainieren.
  • Treiben Sie Sport, der den Beckenboden nicht belastet (z.B. Wandern, Radfahren, Schwimmen).
  • Stärken Sie Ihren Beckenboden durch gezielte Gymnastik. Wichtig ist der Wechsel von Anspannung und Entspannung. Fragen Sie Ihren Frauenarzt nach geeigneten Übungen.
LESETIPP: Heike Höfler: Training für den Beckenboden, BLV Verlag, 2005, 95 Seiten, 12,95 EUR
Aktualisierung: 08.08.2005
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