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gesund leben

Anzeige: Ist die Nase voll, drückt der Kopf?

Foto: Bionorica
Ein harmloser Schnupfen kann sich schnell zu einer Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) entwickeln. Um Komplikationen zu vermeiden sollte man rechtzeitig auf Alarmsignale des Körpers reagieren und frühzeitig mit einer Behandlung beginnen.
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Der Kopf schmerzt, die Nase läuft

In Herbst und Winter ist Schnupfenzeit! Immer häufiger entwickelt sich diese harmlose Erkrankung zu einer handfesten Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis). Etwa 14 Millionen Menschen in Deutschland sind davon jährlich betroffen. Damit ist die Sinusitis schon fast eine Volkskrankheit, die auch noch mit schweren Komplikationen verbunden sein kann und deshalb auf keinen Fall unbehandelt bleiben sollte.
Wie aber unterscheidet man den Schnupfen von der Sinusitis?
Liegt ein banaler meist von Viren verursachter Schnupfen vor, kommt es zur Anschwellung der Nasenschleimhaut. Die Nase läuft, das Sekret ist dünnflüssig und häufig fühlt man sich etwas abgeschlagen und hat Kopfschmerzen. Weitet der Schnupfen sich zur Sinusitis aus, verändern sich die Symptome deutlich: Bereits morgens drückt der Kopf, was sich vor allem beim Bücken und Niesen bemerkbar macht und im Laufe des Tages verschlimmert. Das Nasensekret wird zunehmend zähflüssig und gelblich gefärbt. Geruchs- und Geschmackssinn sind gestört, man hat keinen Appetit, fühlt sich dumpf und abgeschlagen. Bei schweren bakteriellen Entzündungen kann es auch zu hohem Fieber bis hin zu Sehstörungen kommen.
Eine Sinusitis kann nach wenigen Tage von alleine wieder abheilen. Sie kann aber auch schwere Komplikationen nach sich ziehen; in einem Drittel der Fälle wird sie chronisch. Deshalb heißt es rechtzeitig therapieren. Wärme, z. B. Rotlichtbestrahlung, schleimlösende Mittel und Inhalationen helfen den Sekretstau zu lösen.
80 Prozent der Sinusitiden werden von Viren ausgelöst. Der Einsatz von Antibiotika ist daher sinnlos, denn sie wirken nicht gegen Viren. Bakterielle Infektionen treten in der Regel erst mit einwöchiger Verzögerung auf. Solange sollte man aber gar nicht erst warten! Wird der Schleim rechtzeitig verflüssigt, erspart man sich die Antibiotika und senkt die Gefahr einer chronischen Entzündung.
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