Neurodermitis in der kalten Jahreszeit
Die Neurodermitis zählt inzwischen zu den meist verbreiteten Hautkrankheiten überhaupt. Kinder trifft es dabei am häufigsten, etwa 12 Prozent der Vorschulkinder sollen bereits erkrankt sein. Besonders in der kalten Jahreszeit kommt es zu Krankheitsschüben.
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Krankheit mit vielen Namen
Neurodermitis, atopisches Ekzem, atopische Dermatitis, endogene Dermatitis - alle diese Namen bezeichnen eine Krankheit, die den Betroffenen die Freude am Leben nachhaltig vergällen kann.
Im Grunde beschreiben alle Bezeichnungen die gleichen Symptome: Wer über einen längeren Zeitraum immer wieder mit juckender, wunder und schuppiger Haut zu kämpfen hat, leidet an Neurodermitis.
Dieser Begriff setzt sich aus den Worten "Neuron" (Nerv) und "Dermatitis" (Hautentzündung) zusammen. Bereits 1891 wurde das Krankheitsbild erforscht. Man nahm an, dass es einen Zusammenhang zwischen den Hautveränderungen und einer Entzündung der Nerven gäbe.
Obwohl diese Hypothese später nicht bestätigt wurde, blieb die Bezeichnung Neurodermitis hier zu Lande gebräuchlich. Die Wissenschaft spricht allerdings lieber von atopischer Dermatitis, also einer "chronischen Hautentzündung am falschen Platz".
Die Ursachen für Neurodermitis sind bis heute noch nicht genau bekannt. In vielen Fällen ist jedoch eine erbliche Veranlagung deutlich zu erkennen.
Kinder von Eltern, die an Neurodermitis leiden, haben ein dreifach höheres Risiko, ebenfalls zu erkranken. Allerdings hat etwa jedes dritte Kind mit Neurodermitis kein Verwandten, die an der Krankheit leiden.
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