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gesund leben

Neurodermitis in der kalten Jahreszeit

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Die Neurodermitis-Haut

Auch das psychische Wohlbefinden ist an der Haut abzulesen. Wer sich nicht wohl fühlt oder Probleme in Beruf oder Partnerschaft hat, leidet auch häufig unter Hautunreinheiten, Juckreiz oder trockener Haut.
Eine Ursache der Neurodermitis liegt in einer gestörten Barrierefunktion der Haut. Im gesunden Zustand stellt diese sicher, dass nicht zu viel Feuchtigkeit nach außen abgegeben wird und andererseits Substanzen, wie z.B. Wasser oder bestimmte Schadstoffe, nicht unkontrolliert in die tieferen Hautschichten eindringen können.
Neurodermitiker leiden häufig unter einem reduzierten Schutzmantel und einer hohen Durchlässigkeit der Hautschichten. Dadurch ist die Haut trockener und reagiert zudem empfindlicher auf Bakterien oder hautreizende Stoffe.
Die Neurodermitis verändert sich im Laufe des Lebens. Im Säuglingsalter äußert sie sich als roter Ausschlag auf den Wangen (Ekzem) oder als so genannter Milchschorf auf der Kopfhaut. Das Ekzem breitet sich auf dem Gesicht, dem Hals und zur Windelregion aus.
Im Säuglingsalter ist häufig auch die Rückseite der Arme und Beine von der Entzündung betroffen. Ab ein bis zwei Jahren tritt dann der Ausschlag vorzugsweise in den Arm- und Kniebeugen sowie an den Hand- und Sprunggelenken auf.
Bei etwa 50 Prozent der Kinder heilt das Ekzem in der Jugendzeit aus. Bei den übrigen Menschen hält die Krankheit ein Leben lang an oder bricht im Lauf der Jahre wieder aus.
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