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Haaranalyse: Was ist dran?

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So geht's

Für eine aussagekräftige Analyse braucht man ca. ¼ g Haare (etwa 1 EL voll). Sie sollten mindestens 3 cm lang sein.
Da das Haar in einem Monat ca. 1 cm wächst, gibt ein 3 cm langes Haarstück Aufschluss über die letzten drei Monate. Die Haare sollten strähnchenweise direkt an der Haut abgeschnitten werden.
Am besten nimmt man Haare vom Hinterkopf - aber es geht zur Not auch mit Barthaaren oder mit Schamhaaren. Die Haare dürfen allerdings für bestimmte Analysen nicht gefärbt sein, weil dies das Ergebnis verfälschen würde.
Statt der Haare kann man für einige Tests auch abgeschnittene Fingernägel verwenden - vorausgesetzt, sie sind nicht lackiert.
Die Kosten einer Haaranalyse betragen ca. 80 - 120 Euro. Meist wird der Gehalt an verschiedenen Mineralstoffen, Spurenelementen und Schwermetallen untersucht.
Wichtig ist, wie schon erwähnt, das Ergebnis richtig zu interpretieren. Dabei spielen auch die Lebensumstände des Betroffenen eine Rolle: So haben Schwimmer meist höhere Kupfer-Werte, weil das Metall in Schwimmbädern zur Desinfektion verwendet wird.
Aus auffälligen Werten sollte man also nicht voreilig Schlüsse ziehen. Ähnlich wie andere Tests aus der Apotheke können sie aber Hinweise liefern, denen man dann mit weiteren Tests nachgehen sollte.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information Aktualisierung: 06.08.2007
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