Biotin - das Schönheitsvitamin
Das wasserlösliche Biotin, auch als Vitamin H bekannt, erfüllt als Coenzym eine ganze Reihe von Funktionen im Körper und ist damit lebenswichtig. Eine schlechte Versorgung macht sich vor allem bei Haut, Haaren und Nägeln bemerkbar.
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Die Entdeckung
Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Vitaminforschung begann, entdeckten Eugene Wildiers und Manile Ide einen Faktor, den Hefen zum Wachstum benötigen. Sie nannten ihn "Bios".
Es stellte sich heraus, dass "Bios" ein Gemisch aus verschiedenen Stoffen ist. Ein Bestandteil davon wurde anfangs als "Bios II B" bezeichnet, später als Biotin.
Parallel dazu erkannte man in Tierversuchen, dass ein Mangel einer bestimmten Substanz zu schweren Hautschäden führte. Deshalb nannte man diesen Stoff "Vitamin H".
Schließlich erkannte man, dass Vitamin H und Biotin dasselbe sind. Offiziell einigte man sich auf die Bezeichnung Biotin, aber "Vitamin H" wird auch nach wie vor akzeptiert.
Ein Mangel an Biotin betrifft direkt den Energiestoffwechsel, die Blutbildung und das Immunsystem. Als Folge kann es zu Depressionen und Angstzuständen, Appetitlosigkeit und Übelkeit sowie einer allgemein verschlechterten Leistungsfähigkeit kommen.
Zuerst macht sich ein Biotinmangel allerdings durch brüchige Nägel, rissige oder schuppige Haut und eine schlechte Haarqualität bis hin zum Haarausfall bemerkbar. Insofern wird Biotin oft als Schönheitsvitamin bezeichnet.
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