Es rieselt - aber kein Schnee
Kopfschuppen gehören zu den häufigsten Hautproblemen. Mögliche Ursachen sind übermäßige Reizungen der Kopfhaut, aber auch Hautpilze oder bestimmte genetisch bedingte Hautkrankheiten. Mindestens eine Linderung ist immer möglich.
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Normal - nicht normal
Die Haut erneuert sich ständig: In der Unterhaut werden neue Hautzellen produziert. Sie wandern normalerweise innerhalb von 28 Tagen an die Oberfläche, sterben in dieser Zeit ab und werden als winzige Schüppchen abgestoßen.
Davon merkt man in der Regel nichts, denn die abgestoßenen Zellen sind so klein, dass man sie gar nicht sieht. Erst wenn der Prozess der Zellerneuerung zu schnell abläuft, bilden sich größere Flocken, die dann als Schuppen sichtbar sind: Im Haar und auf der Kleidung.
Das liegt daran, dass die Kittsubstanz zwischen den Zellen noch intakt ist. So kleben sie zusammen und fallen nicht einzeln, sondern in größeren Stücken ab - den Schuppen eben. Ab etwa 500 Zellen sind sie mit bloßem Auge zu erkennen.
Viele Menschen meinen, dass dies etwas mit mangelnder Hygiene zu tun hat. Deshalb ist der "Schnee" auf den Schultern besonders peinlich: Man fühlt sich ungepflegt.
Dabei liegt der wahre Grund für die gestörte Hauterneuerung meist in einer übermäßigen Reizung der Kopfhaut. Zu heißes bzw. zu häufiges Haarewaschen mit aggressiven Mitteln sind mögliche Auslöser.
Ebenfalls häufig ist ein Befall der Kopfhaut mit Hefepilzen. Ihre Ausscheidungen können Entzündungen und Schuppung auslösen. Auch Hautkrankheiten kommen als Auslöser in Betracht.
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