Ein Leben lang geistig rege
Wenn Senioren gelegentlich etwas vergessen, ist das noch keine Katastrophe. Allerdings solle man Gedächtnisprobleme nicht einfach als natürliche Alterserscheinung hinnehmen. Besser ist es, vorzubeugen.
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Was das Gehirn braucht
Das Gehirn benötigt für eine einwandfreie Arbeit eine gute Durchblutung, ausreichende Sauerstoffversorgung, die optimale Lieferung aller notwendigen Nährstoffe und geistiges Training. Gute Durchblutung und ausreichende Sauerstoffversorgung kommen vor allem durch körperliche Bewegung. Schwimmen, Spazierengehen, Wandern, Radfahren oder Gymnastik - alles in Maßen - eignen sich besonders. Eine natürliche Anregung der Blut- und Sauerstoffversorgung bieten z. B. auch Extrakte aus Ginkgo biloba.
Graue Zellen auf Trab bringen
Da das Gehirn ein Organ wie jedes andere ist, kann auch hier eine ausgewogene Ernährung viel zur einwandfreien Funktion beitragen. Geistige Aktivierung des Gehirns steigert seine Leistungsfähigkeit. Dies erreicht man durch Pflege/Intensivierung sozialer Kontakte und Training. Hier sollten die Übungen jeweils gezielt Teilbereiche trainieren - etwa das Erfassen von Zahlen, das Schulen des Kurzzeit-Gedächtnisses oder der Merkfähigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg.
Apotheker-Tipp:
Geistiges Training hilft nicht bei Demenz. Gegen sie "anzutrainieren" ist erfolglos und eher frustrierend. Sinnvoller ist es, die vorhandenen Fähigkeiten durch konsequenten Einsatz möglichst lange zu erhalten. Hier können auch Präparate aus der Apotheke helfen.
Aktualisierung: 31.10.2008
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