Damit Sie aufatmen können
Als häufigstes Erkältungssymptom gilt der Husten. Bei ihm ist es wichtig, zwischen zwei Arten unterscheiden zu können: trockenem Reizhusten und Husten mit zähflüssigem Sekret.
Anzeige
Behandlung von trockenem Reizhusten
Der trockene Husten wird auch als unproduktiv bezeichnet, da sich noch kein Schleim bildet, mit dem der Körper die Krankheitserreger heraustransportieren könnte. Er tritt meist am Anfang einer Erkältung auf und ist oft mit einer Hals-Rachenentzündung verbunden.
Zur Behandlung empfiehlt sich, viel zu trinken, insbesondere Kräutertees mit hohem Gehalt an Schleimstoffen. Weitere sinnvolle Behandlungsmethoden sind Inhalationen, das Einreiben mit Bronchialbalsam oder das Lutschen von Hustenbonbons.
Husten mit zähflüssigem Sekret
Sind die Atemwege verschleimt, haben sich auf den Schleimhäuten abgestorbene Zellen und Virenpartikel sowie Fremdkörper angesammelt, die dann durch Abhusten nach draußen transportiert werden. Der Schleim schützt davor, dass weiter Viren eindringen können.
Normalerweise sind schleimlösende Medikamente ausreichend zur Behandlung des Hustens. Um das Abhusten zu erleichtern, sollten täglich mindestens 2 l Flüssigkeit getrunken werden.
Apotheker-Tipp:
Eine gute Empfehlung bei verschleimten Atemwegen ist ein Vollbad mit ein paar Tropfen ätherischem Öl, wie z. B. Eukalyptus- oder Melissenöl. Letzteres wirkt auch noch entspannend und schlaffördernd.
Aktualisierung: 10.12.2008
Interaktive Tests
Ähnliche Artikel
|