Kleinere Wunden problemlos selbst behandeln
Im Haus und Garten kann einem schon eine Menge passieren. Gut, wenn dann sterile Wundauflagen und Mullbinden, sterile Verbandtücher und Handschuhe griffbereit sind. Denn damit lässt sich jede Art von Wunde erst einmal gut versorgen.
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Was bei welcher Wundart?
Häufig vorkommende Schnittwunden lässt man am besten kurz bluten, dadurch reinigen sie sich. Die Wundumgebung (nicht aber die Wunde selbst!) kann auch noch kurz mit Wasser gereinigt werden.
Dann wird die Wunde einfach mit einer sterilen Wundauflage, einem sogenannten Verbandpäckchen, abgedeckt und verbunden. Bei kleinen Wunden reicht natürlich ein Pflaster. Wenn es stark blutet, hilft ein Druckverband.
Platz- und Schürfwunden werden ebenfalls mit Wundauflage oder Verbandpäckchen steril abgedeckt. Es versteht sich von selbst, dass man die sterile Wundauflage nur an den Rändern anfasst und auch die Wunde selbst nicht mit den Fingern berühren sollte.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Wenn die Blutung nicht gestillt werden kann, wenn sich die Stelle entzündet oder sogar eitert oder wenn viel Schmutz in die Wunde gekommen ist, ist es höchste Zeit, einen Arzt zu konsultieren. Tun Sie dies auch, wenn Fremdkörper in der Wunde stecken. Wenn Sie etwa versuchen, große Glasscherben herauszuziehen, kann es sein, dass die Wunde umso stärker blutet.
Und nochmals: Versuchen Sie bitte nicht, Wunden auszuwaschen - selbst dann nicht, wenn sie stark verschmutzt sind. Und auch Jodlösung oder andere Desinfektionsmittel gehören nicht in Wunden!
gesund leben-Tipp
Pflaster löst sich weitgehend schmerzfrei, wenn man vor dem Abziehen die Streifen mit zwei Tropfen Salatöl tränkt. Fünf Minuten einwirken lassen und man spürt beim Lösen so gut wie nichts.
Aktualisierung: 15.04.2009
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