Manchmal sind es Gedanken und Gefühle, die erschöpft und krank machen. Deshalb entwickelte der englische Arzt Dr. Edward Bach eine Behandlung, um die Ursachen sanft zu verändern. (Frau von Heute 13.7.09, S. 24/25)
Tipps und Anwendung
Jeder Krankheit geht ein psychischer Konflikt voraus. Davon war Dr. Edward Bach überzeugt und behandelte Gemütszustände mit wilden Blumen. Seine Therapie wird heute weltweit praktiziert.
Die nach ihm benannte Bachblüten-Therapie ist seit Jahrzehnten weltweit unter Medizinern und Patienten anerkannt - auch wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt. Zum Bachschen Heilsystem gehören 38 verschiedene Konzentrate in Form von Tropfen, um seelische Befindlichkeiten auszubalancieren.
Das wichtigste ist, die richtige Blüte für jeden Menschen zu finden. Heilpraktikerin Katja Bähr aus Bamberg hat sich in England als Bach-Anwenderin ausbilden lassen und arbeitet seit Jahren mit den Blüten.
"Im ausführlichen Gespräch mit meinen Patienten wird herausgefunden, worunter sie leiden und was helfen kann. Es kann passieren, dass drei Patienten mit Migräne vorbeikommen und jeder erhält eine andere Empfehlung."
Mit der nachfolgenden Liste soll es ermöglicht werden, auch selber zu schauen, welche Essenz die richtige sein könnte. Hier werden 14 Blüten für ganz typische Lebens- und Gefühlssituationen genannt und es wird erklärt, wie sie wirken.
Schaden kann die Bachblüten-Therapie auf jeden Fall nicht, denn sie hat keine Nebenwirkungen. Sogar Kleinkinder dürfen die Tropfen nehmen. Man sollte sich Zeit nehmen und in Ruhe überlegen, welche Pflanze einem helfen kann.
Die Anwendung der Bachblüten-Therapie ist einfach: Zwei Tropfen des Konzentrats oder einer Mischung in ein Glas Wasser geben, über den Tag verteilt trinken. Oder: Zwei Tropfen in 30 ml stilles Wasser geben - davon vier Mal täglich vier Tropfen nehmen. Katja Bähr empfiehlt Original Bachblüten, die überwiegend in England gesammelt und hergestellt werden.