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Ringelblume: Heilsame Blüten

Foto: Isolde Altersberger / Henriette Kress
Der gemeinnützige Verein NHV Theophrastus hat die Ringelblume (Calendula officinalis) zur Heilpflanze des Jahres 2009 gekürt. Ihre Wirkung gilt als gut erforscht und wissenschaftlich bestätigt. (Magazin aus Ihrer Apotheke 21.8.09, S. 28/29)
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Wirkungsgebiete der Ringelblume

Belegt ist die positive Wirkung bei schlecht heilenden Wunden (einschließlich Unterschenkelgeschwüren), Verbrennungen, Ekzemen und Schleimhautentzündungen (z.B. im Mund- und Rachenraum).
Darüber hinaus wirkt die Ringelblume keimtötend, abschwellend und reizlindernd. Verantwortlich hierfür sind unter anderem die enthaltenen Flavonoide, Saponine und das ätherische Öl. Aufgrund dieser Eigenschaften gilt die Ringelblume als ideale Heilpflanze bei Hautschäden jeder Art.
Auch bei Zerrungen, Prellungen oder Quetschungen hat sich die äußere Behandlung bewährt. Traditionell angewendet wird die Ringelblume auch innerlich - zum Beispiel bei Magen-Darm-Störungen und Magengeschwüren, Gallenbeschwerden, Leberschwäche und Menstruationsproblemen.
Es soll auch einen Versuch wert sein, den Extrakt bei innerer Unruhe und Nervosität einzunehmen. Den Namen verdankt die Heilpflanze Hildegard von Bingen, die sie wegen ihrer ringförmig gewundenen Früchte als "Ringele" bezeichnete.
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