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Die Weide als Heilpflanze

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Wirkstoffe ergänzen sich

Deshalb weiß man heute, warum ein Weidenrinde-Präparat besser verträglich ist als synthetisch hergestellte Acetylsalicylsäure. Prof. Dr. Jürgen Metz von der Universität Heidelberg hat in einem Weidenrindenextrakt neben Salicin noch andere Substanzen gefunden.
Diese Substanzen ergänzen sich in ihrer Wirkung und gemäß dem Motto "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile" konnte ein verstärkender Effekt beobachtet werden. Zur Wirksamkeit der modernen Weidenrinde-Präparate gibt es ebenfalls aktuelle Untersuchungen.
So haben in einer kürzlich durchgeführten Anwenderbeobachtung 65,8 Prozent der 877 Patienten, die unter rheumatischen Beschwerden litten, dem entsprechenden Weidenrindenextrakt-Präparat eine gute oder sehr gute Wirksamkeit bescheinigt.
Zusätzlich haben 92,4 Prozent das Mittel als gut bis sehr gut verträglich eingestuft. Für die Lebensqualität der Betroffenen fiel aber noch etwas anderes positiv ins Gewicht: Wenn sie das pflanzliche Arzneimittel nahmen, benötigten sie weniger synthetische Rheumamittel und konnten so das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen spürbar verringern.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information Aktualisierung: 16.09.2009
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