Die Ziele sollten realistisch sein. Wer jahrelang als Couchpotatoe Karriere gemacht hat, kann nicht nach einigen Wochen Training einen Marathon bestreiten. Zu hoch gesteckte Ziele führen schnell zu Frustrationen, man fühlt sich als Versager, wenn man sie nicht erreicht.
Bei der Suche nach dem idealen Trainingsgelände ist Bequemlichkeit angesagt. Liegt das Fitnessstudio beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit, wird es Sie sicherlich häufiger sehen als wenn es sich am anderen Ende der Stadt befindet. Wer bei Wind und Wetter erst lange Wege zurücklegen muss, bevor er mit dem Sport beginnen kann, scheut öfter den Aufwand und lässt das Training schnell wieder sausen.
Häufig bietet es sich an, vor oder nach der Arbeit zu trainieren, also erst gar nicht den Verlockungen des Sofas erliegen zu können.
Auch Rückfälle gehören dazu. Es wird immer Situationen geben, in denen das Training nachrangig ist. Aber auch dann gilt es, zumindest ein wenig Bewegung in den Alltag zu bringen - z.B. mit Treppensteigen statt Lift, mit einem kleinen Gang in der Mittagspause.
Gemeinsam ist es leichter. Mit einem Trainingspartner motiviert man sich gegenseitig und fühlt sich auch in die Pflicht genommen.
Wichtig ist auch, etwas Neues auszuprobieren. Abwechslung bieten z.B. zwei verschiedene Sportarten, die Ihnen gut gefallen - beispielsweise Nordic Walking und Wassergymnastik oder das klassische Training im Fitnessstudio kombiniert mit Waldlauf.
IFEMEDI, Institut für ernährungsmedizinische Information
Aktualisierung: 05.10.2009