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20. Oktober: Welt-Osteoporosetag

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Früherkennung ist wichtig

Die Krankheit beginnt stumm. Die Patienten merken zu Beginn nicht, dass ihre Knochen immer brüchiger werden. Erfahrene Ärzte können die Gefährdung aber erkennen und mit den Betroffenen gemeinsam notwendige Gegenmaßnahmen einleiten.
  • Bestimmte Verhaltensweisen wie Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss, mangelhafte Ernährung und mangelnde sportliche Betätigung, sind in jedem Lebensalter schädlich für die Knochengesundheit.
  • Frauen nach der Menopause sind am meisten gefährdet, an Osteoporose zu erkranken.
  • Auch Männer können an Osteoporose leiden.
  • Bereits in der Jugend sind angemessene körperliche Betätigung und knochenfreundliche Ernährung von grundlegender Bedeutung.
  • Osteoporose-Patienten sollten alles dafür tun, einen (weiteren) Knochenbruch zu verhindern!
Um Ihr persönliches Knochenbruchrisiko zu testen, brauchen Sie nur etwa fünf Minuten Zeit. Das Kuratorium Knochengesundheit hat einen den aktuellen wissenschaftlich-medizinischen Leitlinien gemäßen Osteoporose-Risikotest herausgebracht, den Sie hier ausfüllen können.
Sie sollten mit Ihrem Arzt auch über Osteoporose sprechen, wenn Sie ...
  • im Vergleich zu früher um mehrere Zentimeter kleiner geworden sind
  • älter als 50 Jahre sind und unter dauerhaften Rückenschmerzen leiden, die bisher nicht abgeklärt wurden
  • älter als 50 Jahre sind und akute, über Tage anhaltende, unveränderte Schmerzen in der Brust- oder Lendenwirbelsäule haben.
Sie könnten auch aufgrund einer anderen Erkrankung gefährdet sein, an einer so genannten “sekundären Osteoporose” zu erkranken. Bitte sprechen Sie Ihren Arzt daher auch auf Osteoporose an, wenn Sie ...
  • an einer chronischen Darmerkrankung leiden (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • an einer chronischen Polyarthritis leiden (entzündliches Rheuma)
  • seit Ihrer Jugend an einem Diabetes leiden (Diabetes Typ 1)
  • als Mann an Geschlechtshormonmangel leiden
  • eine Überfunktion der Nebenschilddrüse haben
  • chronische Nierenstörungen haben
  • Antiepileptika zu sich nehmen
  • Aromatasehemmer einnehmen (nach Brustkrebs).
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